Das Zimmer
Ein moderne Adaption nach einer Novelle von H.P. Lovecraft
Mit einem Jungen, welcher sich in ein abgelegenes, englisches Landhaus verirrt, fernab der Städte, beginnt die Geschichte von H.P. Lovecraft „Das Bild im Haus“ aus dem Jahre 1921. Doch was, wenn sich diese Geschichte in der jetzigen Zeit und gar nicht so weit weg spielen würde? In der Geschichte „Das Zimmer“ trifft sich Nils mit dem ehemaligen Ethnologie-Professor für ein Interview, um Material für seine Abschlussarbeit zu sammeln. Nils verirrt sich nicht, er kommt bewusst in eines der tausend anonymen Zimmer der Berliner Plattenbauten.
Mit dem Titel „Die Alpha-Kultur“ behandelt Nils in seiner Abschlussarbeit das Thema der Kulturenvergleiche, und den Drang einer Kultur, sich mit anderen zu messen.
Im Laufe seiner Arbeit trifft er auf Helmut, welcher ihm als ehemaliger Professor im Bereich der Ethnologie mit Wissen zu Diensten steht. Helmut lädt Nils in seine Wohnung ein, um sich dort für ein Interview zur Verfügung zu stellen. Doch sobald die Kamera angeht wird klar, dass es weit über das, was man ein Interview nennt, hinausgeht.
Ausführende Produktion, Herstellungsleitung, Produktionsbüro
In der Masse ist es leicht unter zu tauchen. Für manch einen zu leicht. Die Einwohnerzahl Berlin’s steigt immer weiter an und jedes noch so kleine Zimmerlein wird von einer Menschenseele bewohnt. Teilweise türmen sich riesige Wohnblöcke dicht aneinander in die Höhe, welche schlicht geschnittene identisch aussehende Zimmer beherbergen. Die in den dicht an dicht liegenden Zimmer lebenden Menschen werden allein von einer relativ dünnen Betonwand voneinander isoliert. Nur manchmal, wenn man durch die im dichten Raster angelegten Fenster schaut, kann man diese kontrastreichen Welten auf einem Blick erhaschen.
Jede Tür, jedes Fenster hat eine Geschichte zu erzählen. Und diese Geschichten unterscheiden sich voneinander wie Tag und Nacht.